Batbayar Chogsom. Filmemacher.

Leute, die was erreichen wollen, sollte man keine Steine in den Weg legen. Das wäre schön, wenn man das in der Schweiz für Batbayar Chogsom umsetzen würde. Acht Jahre lang hat er an der Entstehung seines ersten Films gearbeitet. Herausgekommen ist „Out of paradise“. In der Schweiz wird der Film ignoriert, in China hochgejubelt. Am Internationalen Filmfestival in Shanghai holt er den 1. Preis damit. In der Schweiz praktisch kein Thema!
Das macht Batbayar Chogsom nachdenklich, etwas ärgerlich und auch schweigsam. Er will es sich ja mit der Schweizer Filmszene nicht verderben. Man weiss ja nie, vielleicht wird er doch einmal wahrgenommen.
Getroffen habe ich Batbayar Chogsom in der Nähe seines Wohnortes in Rapperswil-Jona. In einem kleinen, hübschen Kaffee. Und auch wenn er sich etwas verschlossen gibt, so spüre ich, mit diesem Mann werden wir irgendwann in Hollywood wieder einen Oscar holen. Für die Schweiz!

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Patrizia Yangüela. Influencerin.

Sie ist Influencerin und Fitnessmodel. So würde Patrizia Yangüela (mit ü würde man es richtig schreiben) ihren Job beschreiben. Wenn man ihren Instagram-Account besucht, dann erwarten einem eine Fülle von Bildern, die eine Frau zeigt, die zu ihrem Körper steht. Sie steht auch zu den doch meist freizügigen Bildern.

Was steckt hinter dieser Bilderflut? Wie kam sie zu 1, 4 Millionen Followern? Und was macht sie, wenn es mal kein Instagram mehr gibt? Patrizia Yangüela erzählt dies gerne und ausführlich. Auch was passiert, wenn sie mal von Instagram wieder ausgesperrt wird. Eine faszinierende Podcast-Reise in eine Welt, die ich so bisher nicht kannte…

 

Hier gibt es den Audio-Podcast: https://gerrygaste.simplecast.fm/patriziayanguela

Loco Escrito – Der Mann, der die Frauen ins Schwärmen bringt

Auch wenn in seinem Künstlername „loco“ drin steckt, so ist er ganz und gar nicht verrückt. Nicolas Herzig, wie Loco Escrito richtig heisst, wohnt im beschaulichen Grüt im Zürcher Oberland. Er schafft es mit spanischen Klängen vor allem die Frauenwelt zu erobern. Dazu passt sein gestählter Körper und ein doch recht attraktives Aussehen. Es wird getuschelt, wenn er durch die Gänge läuft „Wer ist das?“ Ja – wer ist denn dieser Loco Escrito? Zwei Millionen Mal hat er es schon auf Youtube gezeigt wer er ist. Sein Song „Sin Ti“ war letztes Jahr ein viraler Hit und wurde auch gerne von den Radio gespielt. Es klingt in etwa so wie „Despacito“, aber doch irgendwie anders. Man kann es als „Die Schweizer Antwort auf Despacito“ bezeichnen. Aber auch sein neuster musikalischer Streich „Adios“ kommt schon richtig gut an. Nicht nur in der Schweiz.

Im Interview erzählt Nicolas wie er mit Aggressionen umgeht, wie man Frauen verführt und über seinen bisher unerfüllten Traum in Kolumbien.

Das längere und ungekürzte Interview gibt es als Audiopodcast:
https://gerrygaste.simplecast.fm/locoescrito

Albi Matter – Der Organisator aus Leidenschaft

Wenn man zu Albi Matter auf Besuch ist, dann ist man tatsächlich Gast. Einfach so ein Interview liegt nicht drin. Nein, Albi lädt mich erst bei sich zu Hause zum Nachtessen ein. Wir dinieren dann auf seiner sonnigen und ruhigen Terrasse, irgendwo in Zürich. Nähe ALBIsriederplatz und ALBIsriederstrasse. Sein Wohnort ist kein Zufall, sagt er. Er sucht sich die Orte so aus, damit man ihn auch findet. Dabei heisst er ja eigentlich ALBERT. Aber das verrät er mir erst nach einer kleinen Weile…
Albi Matter hatte den coolsten Club von Zürich, wo Abba, Freddie Mercury und Bob Marley ein und ausgingen, er kann Badewannen reparieren und organisiert seit 34 Jahren das längste Countrymusicfestival der Welt. DAS soll ihm mal einer nachmachen!

Baschi – Ein Lausbub ist erwachsen geworden

Er hat im zarten Alter von 17 Jahren bei Musicstar mitgemacht. Der Castingsendung vom Schweizer Fernsehen. Gewonnen hat er die Show nicht. Dafür sind alle anderen Kandidaten verschwunden. Er ist noch immer da. Im September erscheint ein neues Album von ihm. Bereits heute kann man die erste Single daraus anhören. Im Interview stelle ich fest: Baschi ist erwachsen geworden und auch nachdenklicher. Nach dem Interview hofft er, dass die Menschen da draussen ihn etwas besser kennengelernt haben, seine Schwester auf ihrem Trip in Kanada nicht schwanger wird und niemand mehr denkt „Was ist das für ein Freak!“

Jan Oliver Bühlmann – der philosophische Schönling

Das mit dem „Schönling“, habe ich mir nicht ausgedacht. Das kommt von der Medienstelle von „Die Schöne und das Biest“. Ab dem 20. Juni wird Jan Oliver Bühlmann dort zu sehen sein, wie er singt und schauspielert. Kennen tut man ihn vielleicht noch als Mister Schweiz. Diesen Titel hat er 2010 gewonnen. Die Teilnahme dort war aber eher eine Spontanidee. Aus der er halt dann prominent geworden ist. Geschadet hat es ihm nicht. Auch wenn er sich dann mit Titeln wie „Unterhosen-Model“ herumschlagen musste. Der Mann hat was im Kopf, ist aber noch lange nicht dort angekommen, wo er hin will.

Steff La Cheffe – Die Frau hat Ahnung

Ihr Song „He ke Ahnig“ singt heute jedes Kind. Die Berner Rapperin Steff La Cheffe hat uns unzählige Melodien geschenkt, die man heute nicht mehr wegdenken kann. Und doch: Wo Erfolg ist, ist auch Schatten. Nach der Veröffentlichung ihres Erstlingswerk „Bittersüessi Pille“ wird sie von allen – verdient – hochgelobt. Doch mitten in der Tour zum Album mag Steff La Cheffe nicht mehr. Das Konzert sollte beginnen, doch sie sitzt weinend backstage am Boden.
Diese Szene erzählt Steff La Cheffe im ersten Videopodcast von mir. Hier erfahrt ihr auch, wie es ihr heute geht und was sie macht, damit sie nicht mehr den Boden unter den Füssen verliert…

 

 

Wie ich aus der Wikipedia fiel

Irgendwann am 6.Juli 2017 überkam es eine Person in der Schweiz. Sie muss sich furchtbar über mich aufgeregt haben und konnte ihre Wut nur schwer bändigen. Es musste was geschehen, um Gerry Reinhardt kleiner werden zu lassen. Und dann schritt sie zur Tat.

Die Person besuchte meine Wikipedia-Seite. Ja, korrekt. Seit 2007 (!) gab es einen Eintrag auf der Wikipedia unter „Gerry Reinhardt“. Wer hätte 2007 gedacht, dass Wikipedia jemals unsere Lexikas ablösen würde, respektive dass Schülervorträge nur mit dem Halbwissen der Wikipedias entstehen könnten? Sicher nicht 2007. So sass ich am Computer und eröffnete einen Eintrag in der Wikipedia. Ja, ich habe den Eintrag für „Gerry Reinhardt“ selbst verfasst. Warum auch nicht? In dieser Zeit kamen und gingen viele Internet-seiten. Wieso sollte Wikipedia relevant sein? Es war ein Spiel. Ich habe es gespielt und mich erfasst.

Korrekturen unmöglich

2007 moderierte ich bei Radio Zürisee. Ich war bekannt. Hatte eine eigene Show, Autogrammkarten. Im Sendegebiet eine „lokale Bekanntheit“. Also war auch dieser Wikipedia-Eintrag doch auch relevant. Nicht nötig, aber relevant. 2012 wechselte ich zum damals grössten Privatradiosender Radio 24 als Social Media Manager, moderierte aber weiter. Den Wikipedia-Eintrag versuchte ich so gut als möglich up to date zu halten. Irgendwann war das aber nicht mehr möglich, weil Admin-Trolls jeglichen Eintrag verhinderten. Und zwar fehlte jeweils die „Quelle“ für die eingetragene Änderung. Dass ich meinen eigenen Eintrag korrigieren wollte, war also unmöglich. Schönes Wikipedia.

Doch: So ein Wikipedia-Eintrag hatte auch Vorteile. Denn immer mehr wurde das Online-Lexikon zur Institution. Dies kam soweit, dass sogar die Social Media-Relevanz-Messung „Klout“ Wikipedia berücksichtigte bei der Berechnung der Relevanz. Und dies führte dann auch zu Diskussionen. Weil viele mich nicht mehr als relevant sahen, war ich doch kein „Radiomoderator“ mehr! Und ein „Social Media Manager“ ist weiss gott, nun sicher nicht relevant. Sagten sie.

Der Bösewicht schlägt zu

Dann kam der 6.Juli 2017. Es muss wohl auf Twitter passiert sein, dass ich an dem Tag jemanden auf den Schlips getreten bin. Nur: An diesem Tag habe ich nur einen Tweet geschrieben. Und es war nur eine kleine schelmische Bemerkung, respektive eine kleine Lobhudelei an mich selbst.

So geschah es, dass eine Person anonym auf Wikipedia bei meinem Eintrag einen Antrag zur Löschung lancierte.

Ist seit 2015 nicht mehr Moderator sondern Social Media Manager bei einer Newsseite von FM1Today. Er wird an keinem Ort mehr als Radiomoderator aufgelistet.

 

wiki10

Ein bösartiger Angriff. Hier ging es nicht um den Eintrag an und für sich, sondern, dass ICH einen Wikipedia-Eintrag habe. Ich, ein Nichts.

Von der anschliessenden Diskussion bekam ich nichts mit. Ich schaue echt nicht täglich auf meinen Eintrag bei Wikipedia. Eigentlich wäre auch nichts passiert. Doch die (weiterhin anonyme) Person goss noch mehr Öl ins Feuer und meinte auf der Diskussionsseite,

In der Schweiz ist ausser das Schweizer Radio, jedes Radio ein Lokalradio

Schweizer Privatradios sind alle Lokalradios

Was hier nun also von einem anonymen Schreiberling behauptet wird, ist die Höhe der Frechheit. Sie behauptet nämlich, ich habe während meiner ganzen Karriere nur für nicht relevante Lokalradios gearbeitet und nur Radio SRF ist relevant. Was natürlich so nicht stimmt. Wie kann man ein Radio Zürisee mit 220’000 Hörern und ein Radio 24 mit 300’000 Hörern als Lokalradio abstempeln? Eine Intrige an Nichtwissende Wikipedia-Administratoren, die natürlich dies machten, was sie gerne machen: Löschen.

Das Fazit

Gut. Ihr könnt den Wikipedia-Eintrag über mich löschen. Das macht mich nicht fertig. Nur, diese digitale Boshaftigkeit, mit der versucht wird jemanden zu zerstören, respektive klein zu machen, die finde ich allerhand. Dass sowas von Wikipedia toleriert wird und nur eine Person die Macht hat, dies auszulösen, ist bedenklich.

Zwar gibt es bei Wikipedia die Möglichkeit der „Diskussion“. Diese wird aber von Troll-Administratoren geleitet und irgendwann für beendet erklärt. Wenn irgendjemand was behauptet, wird dies meist als richtig empfunden und dann wird gelöscht.
(Zurzeit läuft ein Gesuch um Wiederherstellung auf Wikipedia. Da ich selbst hier nicht (mehr) eingreifen will, könnt ihr mit eurer Meinung den Prozess unterstützen.)

Meine Tochter (12) sagte dazu:

Nur wer berühmt ist, hat auch Feinde.

Und sie hat Recht. Weil, dieser anonyme Bösewicht, der die Löschung eingeleitet hat und der mich nicht mag, hatte und hat sicher keine Aufmerksamkeit. Oder bekommt sie nicht. Seid gewiss, dass ich meine Feinde kenne. Und nur wer sie kennt, weiss damit umzugehen. Noch besser aber kenne ich meine Freunde. Und die sind mir viel mehr wert als ein Wikipedia-Eintrag.

Lieber Gerryhassender-Bösewicht da draussen: Du denkst, du hast gewonnen. Hast du aber nicht.

 

Update 1.10.: Dieser Blog-Artikel wurde etwas überarbeitet, da sich Personen bei mir gemeldet haben, die sich in diesem Artikel direkt angegriffen fühlten.

Dodo, was hast du getan?

Ich bin und war Fan des Zürcher Musikers Dodo. Schon seit seiner Zeit auf der «Expedition Robinson»-Insel bei TV3. Unzählige Male hatte ich ihn schon interviewt. Es waren gute Gespräche zu guter Musik. Und es war da sowas wie Freundschaft. Ist doch meine Autogrammkarte von Radio Zürisee irgendwo in deinem Studio aufgehängt. (Hast du mir mal erzählt) Doch, was Dodo jetzt da am Freitag veröffentlicht hat, ist nicht mehr richtig gut. Ein Weckruf. Weiterlesen