Das isch de Arschlochfinger Meine Tochter…

„Das isch de Arschlochfinger.“ Meine Tochter (6) streckt den Zeige-Finger in die Höhe und macht eine entsprechende Geste. Kurzfristig fiel mir gerade die Gabel in den Teller.
„Nei, das wär de Arschlochfinger.“, sagte ich meiner Tochter und zeigte, wie es richtig ging. Wenn schon, denn schon. Erklären konnte sie das mit dem Finger nicht, jemand hat es ihr erzählt. Weiter erklärte ich ihr, dass man das nicht sagen soll und schon gar nicht anderen Leuten hinstrecken darf. Verboten. Fand sie lustig. Dabei ist dies ja eigentlich noch der harmloseste Teil im „ich werde erwachsen“-Leben meiner Tochter.  Letzte Woche hat sie noch erzählt, dass die Schüler der ersten Klasse ihr und ihrer Freundin auf dem Pausenplatz sagten: „Ihr gsehnd so geil uus.“ Was kam ist klar: „Papi, was isch geil?“. Aehm. „So eine Art lässig, aehm vielleicht auch cool. Aber eigentlich sagt man das nicht.“
„Was seit mer denn?“ Ja, was sagt man dann. Am besten gar nichts mehr. „Mir gönd jetzt is Bett und ich verzähl dir no e Drachegschicht.“ „Aber e geili!“, meinte die Tochter.  Jaja. Ich komme aus dieser Situation nie mehr raus. Also noch eine geile Kinderdrachengeschichte. Guet Nacht.

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