Das Ende der Miss- und Mister-Schweiz Wahl.

Das Ende von Miss und Mister Schweiz.

Wenn am 2. April der Mister Schweiz gewählt wird, dann soll der Gewinner dass so richtig geniessen. Er könnte nämlich der letzte Mister Schweiz sein. Für lange Zeit.
Wenn das Schweizer Fernsehen tatsächlich ab nächstem Jahr die Livewahlen nicht mehr im Fernsehen zeigen will, verkommt der Wettbewerb zur Farce. Es wird belanglos.
Keine bedeutende Sponsoren werden mehr dabei sein (die sich vorher gut in der Primetime in Szene setzen konnten), kein Mensch wird für die Kandidaten fanen, niemand wird die Gewinnerin, der Gewinner am nächsten Tag erkennen. Folgt: Keine Schweizer-Illustrierte oder anderes Medium wird sich für Mister und Miss Belanglos interessieren. Oder nur bedingt.

Es wird das Ende sein von Miss- und Mister Schweiz.

Natürlich können andere Schweizer Sender in die Presche springen. Doch das Ergebnis wird nie mehr das sein, was man sich im Schweizer Fernsehen gewohnt war. Auch wenn viele die Wahlen am TV kritisieren – produziert wurden sie immer in höchster Qualität. Und das kann sich ein Sender wie 3+ oder Star-TV nicht leisten.

Man sieht es schon an der Übertragung des „Prix Walo“. Früher ein glamouröser Event, vom Schweizer Fernsehen live übertragen und produziert – heute hangelt man sich in der Liveausstrahlung auf STAR-TV von Panne zu Panne, die Organisatorin und Produzentin ist gleichzeitig auch die Moderatorin.

Die Miss- und Mister Schweiz-Wahlen sind also wichtig. Schon fast ein „Service public“. Das darf das Schweizer Fernsehen nicht aufgeben. Die Quoten sind sicher mit anderen Lösungen zu retten: Macht das Event kürzer, schneller, cooler. Hört auf mit diesen Ferienbildern von Missen oder Mistern an irgendwelchen Stränden der Welt, die im Live-TV ein Gähnen hervorrufenoder einem zur WC-pause animiert. Oder: Legt die Miss- und Mister Schweiz-Wahl zusammen. Macht ein 2 Stunden Miss- und Misterspektakel mit jeweils 6 Kandidaten/innen. Das wär doch was.

Die Schweiz braucht eine Miss und einen Mister-Schweiz. Wir hätten sonst keine Christa Rigozzi oder eine Melanie Winiger. Und die kleinen Skandälchen sind doch immer wieder sehr unterhaltsam.

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Veröffentlicht in Stars

4 Gedanken zu “Das Ende der Miss- und Mister-Schweiz Wahl.

  1. Da ich mir diese Sendung eh nicht anschaue und finde, dass sich „Miss Masto Lorenzo“, Mister Biobauer, Miss Uniabschluss sowieo viel zu ernst nehmen – mir wäre das Absetzen egal. Konsequenterweise müsste dann aber auch der ESC-Schrott folgen!

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  2. Gott sei Dank werden diese Niveaulosen Sendungen abgesetzt. Ich gönne wirklich jedem seine Favoriten die er oder sie gerne anschaut, aber Sendungen wie diese sind schlechte Vorbilder für junge Menschen. Dumm wie Brot aber Hauptsache schön sein. Wenn das die Message ist dann muss man dagegen sein. Es gibt andere Volksverblödende Sendungen die wenigstens noch witzig sind. Die Mister/Missen Wahl ist weder lustig noch inspirierend sondern ein Kindergarten mit fragwürdigem Anspruch. Warum muss man selbstverliebten Gockeln bzw. Tussen noch eine Plattform bieten?
    Was ausserdem unlogisch ist an dem ganzen: Warum sollte es jedes Jahr eine oder einen neuen „schönste/schönsten geben? Wenn schon ernsthaft ein Titel vergeben wird dann mindestens für ein paar Jahre in welchem die Gewinner sich für positive Zwecke einsetzen. So blieb es jedes Jahr Schall und rauch.

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