Freunde fürs Leben.

Facebook. Habe ich vor gut einem Jahr noch verschmäht. Seit ich Mitglied bin, schätze ich aber auch teilweise die Dienste von Facebook. So habe ich ein paar verschollene Freunde tatsächlich dank Facebook wiedergefunden. Doch Facebook ist ein fieses Ding. Eigentlich.
Entstanden ist die Idee aus den sogenannten Freundschaftsbüchern, die man sich im Kindergarten oder in der Schule einander auslieh. Gab man natürlich nur den Mitschülern, die man tatsächlich auch mochte. Und darum vergleichen wir mal Facebook mit diesen Freundschaftsbüchern.

Funktion „Kommentare und ilike sperren“

Auf Facebook kann man mit einander befreundet sein, aber man kann auch gewisse Dinge einander vorenthalten. Ganz fies ist, wenn man zwar die Pinwand seines Freundes sieht, aber nichts darauf kommentieren oder ein „ilike“ setzen darf. Das wäre in Sachen Freundschaftsbuch so wie: „Ich gebe dir das Buch, du darfst aber nichts hineinschreiben.“

Funktion „du bist mein Freund, aber ich mag dich nicht.“

Freundesammler. Weit verbreitet in Betrieben, die ähnlich sind wie der Betrieb in dem man arbeitet. Also in meinem Fall: Andere Radiokollegen. Offiziell sieht es auf meinem Facebook-profil so aus, als hätte ich viele Kollegen/innen auch aus konkurrenzierenden Radiobetriebe. Das ist auch so. Nur, im Gegensatz zu mir, sehe ich bei den Kollegen meistens keine Pinwand. Nur allgemeine Infos.
Das wäre dann in Sachen Freundschaftsbuch wie: „Ich habe zwar ein Freundschaftsbuch, aber du bekommst es nicht. Oder darfst nur den Umschlag ansehen.“

Wisst Ihr, was ich mit solchen „Freunden“ mache? Ich kicke sie wieder raus. Das ist mir zu blöd. Dann lieber echte Freundschaften. Aber so? Neee.

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2 Gedanken zu “Freunde fürs Leben.

  1. Herrlich, der Vergleich mit den Freundschaftsbüchern aus der Schulzeit („Der Clown lacht auch, wenn er traurig ist“ und so).

    Funktion Freunde sammeln
    Aberhunderte oder -tausende von „Freunden“, die man sich zusammenklickt. Das wäre in Sachen Freundschaftsbuch so wie: „Schau mal, ich habe das dickste Freundschaftsbuch von allen“ (sage aber nicht, dass ich von 90% deren Name selbst und nur deren Name reingeschrieben hab‘).

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  2. Schon so ja. und dann die vielen Freunde, die die betroffene Person gar nicht kennt. „Woher kennst Du Denn xy?“ „Wer ist xy?“ „Na auf Facebook hast den gestern als Freund akzeptiert“ „Achso ja weisst der spielt auch F-Spiel. Ich kenn den gar nicht.“ Da frag ich mich, was das soll. Ich hab in meiner Freundesliste nur Menschen, die ich kenne. Zumindest schon öfters mindestens E-Mailkontakt hatte, viel in Foren mit ihnen schreibe usw. Aber sicher keine mir total unbekannten.

    Ganz witzig auf FB übrigens auch, dass gewisse Leute zig „Geschwister“ haben, völlig wild durcheinander aus der Freundesliste. No comment.

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