Leben ohne E-Mail TAG 4

Tag 4 ist vorbei und ich sehe das Projekt teilweise als gescheitert an. Nachdem meine Kollegen/innen im Radio fast verrückt wurden, weil sie mir keine Mails mehr schreiben konnten, wurde mir ein „Not-Mail“ eingerichtet. Bei uns sieht eben die Arbeitsteilung so aus, dass der Tagesproduzent das Produzierte dann den jeweiligen Moderatoren per Mail schickt. Wo der Moderator sehen kann, was ansteht, wo er Töne und Beiträge im System findet. Ohne dieses Mail ist der Moderator praktisch aufgeschmissen.
So wurde also ein „Not-Mail“ eröffnet, wo explizit nur dieses Tagesprogramm mich erreichen sollte. Aber nichts anderes. Natürlich hat dies nicht funktioniert. Der Produzent/die Produzentin hat vergessen dieses Mail an das neue Notmail zu senden. Es endete also im kleineren Chaos.
Doch erreichten mich auf diesem Mail andere Info-mails, die mich eigentlich in dieser Fastenwoche nicht erreichen sollten.

Trotz allem konnte ich mich ein wenig vom Mailstress befreien. Da ich auf mein normales Mail nicht zugriff, respektive zu Hause nicht nachschaute. Es kam sogar eine erholende „das ist mir heute mal egal“-Stimmung auf. Eine erste Zwischenbilanz fällt also durchwegs positiv aus. Leider aber ist das E-Mail im Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken. Eigentlich fast unmöglich ohne damit zu arbeiten.

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3 Gedanken zu “Leben ohne E-Mail TAG 4

  1. Solange man E-Mail eben als Kommunikationsmedium benutzt ist es doch auch sinnvoll und muss nicht weggefastet werden. Sowenig wie man im Geschäftsleben auf Telefon/Telefax/Kundenbesuch verzichten soll. E-Mail hat ganz viele Vorteile und meiner Meinung nach nur wenige Nachteile. So hat man doch bei E-Mail was schriftliches, was einem beim Telefonanruf fehlt. Einzig die Sicherheit ist bei E-Mail halt gegenüber dem normalen Brief noch nicht gleich. E-Mails können in den weiten des Internet verloren gehen. Das muss man sich einfach immer bewusst sein.

    Morgen hast es geschafft und darfst wieder die 3Milliarden Mails nachlesen 🙂 Ach ja, Twitter ist hingegen etwas, auf das man gut mal einige Tage verzichten kann 😉

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    1. Benutze doch die Email-Technik. Es gab zuvor noch nie so viele Möglichkeiten, sich für einen vergessenen Termin zu entschuldigen.
      – Mail kam nicht an.
      – Habe Problem mit Mailserver
      – Du bist bei mir im Spam gelandet.
      – konnte 4 Tage lang keine Mails empfangen

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  2. Auf E-Mails und Twitter zu verzichten ist eine gute Idee. Die Frage ist natürlich, ob das im beruflichen Umfeld Sinn macht – ja, ob es überhaupt möglich ist. Bei uns ginge das nicht! Das wäre ja so, als ob ich sagen würde, ich lese keine Briefe mehr…

    Im privaten Bereich sieht das natürlich anders aus. Dort auf solche Medien zu verzichten, macht durchaus Sinn. Obwohl ich mich immer wieder Frage, warum um alles in der Welt ein Mensch Twitter braucht…

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