Der Trip nach Moskau Teil 2 oder Schengen No Schengen.

Früher war es einfacher. Meinen viele. Und sie haben Recht. Zuerst mein Tipp an Euch: Fliegt niemals von Zürich via Genf nach Moskau. Nur weil es vielleicht 200 Franken billiger ist, ist der Stress und der Ärger vielfach höher. Dabei hat die Swiss vielleicht auch wenig Schuld. Aber besser machen könnte sie es doch.

Nun. Also. Der Flug am Montagmorgen nach Moskau via Genf fing schon mit einer Panne an. Unser Flieger (Abflugzeit 7 Uhr) musste auf 10 Anschlusspassagiere warten. Dies tat der Flieger (oder der Pilot) bis 7.15 Uhr. Da kam die Meldung, dass es die Passagiere nicht geschafft haben und daher ihr Gepäck wieder ausgeladen wird. Dies dauert nochmals 10 Minuten. Unterdessen war es 7.30 Uhr. Ich befürchtete zu diesem Zeitpunkt meinen Anschlussflug Genf-Moskau Abflug 8.20 Uhr zu verpassen und wurde nervös. Noch nervöser wurde ich, als der Pilot meinte, ihr Startfenster wäre neu nun 8 Uhr! Ohje. Doch wurden wir informiert, dass unser Anschlussflug in Genf „vielleicht“ warten werde. Danke Swiss.

In Genf um 8.30 Uhr angekommen sah ich noch im Flieger auf dem Bildschirm, dass mein Anschlussflug das selbe Gate hat…! Könnte es vielleicht sein, dass der gleiche Flieger, in dem ich schon sass, weiter nach Moskau fliegt? JA! Kein Wunder, wartete der Flieger in Genf auf mein Flugzeug. Weil es ja das Gleiche war. Nur, jetzt kam die Meldung. Wir müssen alle den Flieger verlassen.

Was für ein Wahnwitz. So verliess ich also den Flieger. Wir wurden mit dem Bus zum Zoll gefahren, wo unsere Pässe kontrolliert wurden und hörten schon „last call to moscow“. So durchlief ich also nochmals alle Sicherheitsvorkehrungen wie Schuhe ausziehen, Gürtel weg, Laptop durchleuchten und musste meine Trinkflasche abgeben, die ich im Flugzeug erhielt!

Aber: Ich habe es geschafft, wieder in den gleichen Flieger einzuchecken. Die Crew begrüsste mich wieder und freute sich, dass ich es geschafft habe. Toll. Gleichzeitig meinten sie, das liegt an „Schengen, no Schengen“. Man kann nichts dagegen machen. Ja- liebe Swiss. Vielleicht. Aber man könnte die Passagiere, die auf den gleichen Flieger wieder reinmüssen irgendwie unterstützen. Vielleicht ein Extra-Weg ohne nochmals durchleuchtet zu werden…? Oder wie wäre es die Anschlusspassagiere in Genf durch den Dschungel zu schleusen und die Leute am Boden zu informieren? Wäre ja auch nett. Aber einfach so auf die Reise zu schicken, ist nicht durchdacht.

Nie mehr Swiss Anschlussflug. Nie mehr.

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