Eurovision Song Contest: Niemand mag England und Deutschland.

Was ist schlimmer, als im Halbfinal rauszufliegen (wie es die Schweiz immer vormacht)? Schlimmer ist, im Final zu stehen und Letzter zu werden. Passiert England dauernd, Deutschland manchmal. Und dieses Mal ist es genau wieder passiert. Deutschland, England und Polen kommen mit gleich vielen Punkten auf den letzten Rang. Mit dabei also zwei der vier Grossen, die direkt immer in den Final des ESC kommen. Dies, weil sie der European Broadcasting Union (EBU) einen haufen Geld zahlen. Aber was haben sie davon? Nichts als Schande. Für die Deutschen ein Ärgerniss, die Engländer machen Witze darüber (Kommentator Terry Wogan war wieder einmal genial lustig in seinen Kommentaren bei der Live-Übertragung auf BBC1).

Daher mein Vorschlag: Alle müssen zuerst in den Halbfinal (ausgenommen vielleicht das Siegerland des letzten Jahres). Nur so wird es wieder richtig spannend und für gewisse Länder weniger peinlich. Alles andere ist nicht nachvollziehbar. Nur, weil sie „gross“ sind, dürfen sie direkt in den Final einziehen (Spanien, Frankreich, England und Deutschland)?

Vor allem fehlen da dann halt in den Halbfinals Stimmen, die die Schweiz auch gut gebrauchen könnte. Deutschland wird uns sicher ein paar Punkte geben (wir gaben gestern 2 an Deutschland), Frankreich vielleicht auch (wenn wir auf französisch singen) und Spanien eventuell auch noch, wenn wir jemanden multikulti ins Rennen schicken.

Aber man kann es drehen und wenden wie man will: Am Schluss gibt es einen politischer Entscheid. Nur so konnte Russland gewinnen.

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2 Gedanken zu “Eurovision Song Contest: Niemand mag England und Deutschland.

  1. Das mit dem Halbfinal wäre ein guter Ansatz, das stimme ich dir zu, allerdings denke ich nicht, dass Russland gestern nur wegen seiner Politik gewonnen hat. Denn wenn die ihre Superstars ins Rennen schicken, die eben im ganzen Ostblock bekannt sind, verwundert mich deren Sieg nicht. Da können wir mit einem Meneguzzi, der vielleicht in einigen Ländern in West-Europa bekannt ist einpacken.
    Wir sollten daraus lernen, und das ganze nicht allzu ernst nehmen, und nächstes Jahr Gimma in Rennen schicken.

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