Hinter den Kulissen der Mr. Schweiz-Wahl.

Journalisten sind ein seltsames Völkchen. Was da am Samstag in der Medienlounge wieder passiert ist… unglaublich. Ich bin es ja gewohnt, dass die Promis immer viel zu essen und zu trinken (gratis) an diesen Events bekommen und Journis meistens nicht. So habe ich immer eine Flasche mit Wasser dabei, wenn es mal wieder nichts für die Medien gibt.

An der Mister Schweiz Wahl war es aber ein wenig anders. Die Medien durften an der Bar in der Davidoff-Lounge (direkt neben dem Theater 11, wo die Wahl stattfand) unbeschränkt gratis Bier und „Softdrinks“ zu sich nehmen, aber zu essen gab es nichts. Es kam zu einem Mini-Aufstand. Eine Journalistin einer Boulevardzeitung beschwerte sich bei der Organisation: „Ich han no e Frag: Wänn chömet mir endli öppis z’esse über?“. Die Organisatoren meinten daraufhin, man solle doch auswärts etwas besorgen. Es ist nicht vorgesehen, dass die Medien Essen erhielten.
Eine halbe Stunde später wurde aber schon zurückgekrebst. Es wurden Pizzas und Sandwiches ankgekündigt, die dann auch kamen (4 Pizzas für etwa 50 Journis). Es reichte natürlich nicht. Aber für mich ok. Ich bin ja nicht zum Vergnügen hier und erinnerte mich daran, wie das noch vor Jahren bei der Mister Schweiz-Wahl war. Damals, als die Veranstaltung noch nicht von Jürg Marquard unterstützt wurde. Da gab es beim Ruf nach Essen und Trinken eine Wasserflasche für sechs Journalisten. Und keine Becher oder so dazu. Eine Flasche musste für alle reichen. Es war damals irgendwie abenteuerlicher, aber auch ehrlicher.


Wer findet den Gerry auf dem Bild? („Heute“ vom 7. April)

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