Namenshysterie: Starbucks nervt neu gewaltig.

Seit letzter Woche sind die Starbucks in der Schweiz nicht mehr zu ertragen. Wenn man was bestellt, wird gleich immer gefragt „Und für wen isch das?“ Die Angestellten verlangen explizit einen Namen zu meinem bestellten Getränk. Dabei gibt es seltsame Situationen: Wenn ich mit meiner dreijährigen Tochter einen Chai Tea Latte (für mich) und eine Kinderschoggi (für sie) bestelle, wollen sie auch zwei Namen hören. Dabei bleibt es offen, ob sie nun meinen Vornamen oder meinen Nachnamen wollen.

Ich kann das ja verstehen, wenn ein paar Leute an der Kasse stehen und ihre Getränke wollen. Dann kann es passieren, dass es bei der Herausgabe der Getränke zu einem kleineren Konflikt kommt. Aber wenn ich ganz alleine an der Kasse stehe und weit und breit kein anderer Kunde in Sicht ist, dann ist die Namensfragerei ein Witz.

Ich mag das nicht so und mag gerne ein anonymer Kunde bei Starbucks sein.

Den Grund für diese neue Namenshysterie im Starbucks habe ich natürlich auch herausgefunden: Angeblich ist das in allen Starbucks in Europa so (gemäss Angestellten). Ausser die Schweiz hat dies bisher nicht umgesetzt.

Advertisements

11 Gedanken zu “Namenshysterie: Starbucks nervt neu gewaltig.

  1. Starbucks ist eh total unausstehlich. Total überteuert und dann muss ich noch minutenlang wie bestell und nicht abgeholt auf meinen Kaffee warten. Und nun soll ich auch noch meinen Namen nennen? Fehlt nur noch, dass ich in Zukunft den Pass zeigen muss…

    Gefällt mir

  2. Ich hab das letzten Herbst zum ersten Mal in Paris erlebt. Da mussten wir auch den Namen angeben. Die Idee ist ja eigentlich gar nicht so dumm. Eben, weil man dann sicher sein Getränk bekommt. Und kein Mensch sagt, dass man seinen richtigen Namen angeben muss 😉 Nenn Dich doch einfach mal jedesmal anders oder sonst ein Name der Dir gefällt.

    Ich fands cool, eine Starbuckstasse mit meinem Namen drauf 🙂

    Gefällt mir

  3. Ich kenn das aus Deutschland auch, finde das eigentlich doch gut? Klar wenn man ganz alleine ist, ists völlig übertrieben. Aber die Baristas von Starbucks sagen die Getränkenamen so super schnell, dass du sie beim abholen überhaupt nicht verstehst, so ist es doch viel einfacher auf seinen Namen zu hören?

    Gefällt mir

  4. Gerry Du gehst zu häufig in Starbucks 😉 Eben, nimms mit Humor und sag irgendwelche witzigen Namen. „Min Name isch Zürisee“ oder „Ich heisse Bueb-las-das“.

    Problem bei dem Namenaufschreiben seh ich da, wo es andersartige Namen sind und die Baristas den ebensowenig aussprechen koennen.

    Ha! Ich werd da immer nur noch „H7-25“ sagen. Wie der kleine Ausserirdische bei Bud Spencer 😎

    Gefällt mir

  5. Update: Heute war ich wieder im Starbucks am Rennweg (Zürich) …(ja Codo – meine Frau geht dann jeweils Kleider kaufen und ich gehe mit der Tochter in den Starbucks – darum so häufig).

    Und oh Wunder: Keine Namensfragerei mehr…! Wurde diese Innovation innert Wochenfrist schon wieder abgeschafft…?

    Gefällt mir

  6. Ich finde die skandalträchtigen Preise viel diskussionswürdiger. Vor allem, weil hinten rum extremes Preisdumping betrieben wird. Maximaler Profit minimaler Aufwand.

    Gefällt mir

  7. Man muss eben schon jeden Furz aus dem Amiland übernehmen… ich finde das überflüssig, aber auch nicht dramatisch. In Nordamerika funzt das seit Jahren – die Schweizerlis sind einfach noch nicht bereit für so eine Personalisierung (Datenschutz! Anonymität! Panik! Was Neues! Hilfe!).

    Das Stutzen nach der Bestellung des ersten Frappucino nach der Zwischenlandung in Dulles (als es Starbucks erst „drüben“ gab), als ich nach meinem Namen gefragt wurde („why the heck…“), erinnert mich an Alltagssprachprobleme anlässlich meiner ersten Alleinreisen. Das schmale Budget erlaubte höchstens Beinahe-Essen, und so wusste ich bei Mektonelz oder Böchgchkyng auf einfachste Fragen wie „F’he’o’t’go“ 1993 schlicht keine Antwort – und war dann mächtig stolz, als ich den Slang durchschaute und mit der Zeit von selbst „for here“ oder „to go“ an die Bestellung hängte.

    Die Idee von Paddy & Codo (ich liebe den kleinen Ausserirdischen!) find ich wunderbar – wem das nicht passt, nennt sich einfach „Frank Zappa“, „Bobby Brown“ (wenn er beim Barista vertiefte Musikkenntnisse vermutet), „Klaatu Barada Nikto“ – oder noch besser „Gaylord Focker“, „Pickel P. Enis“ usw.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s