Mein Laden wird ein Spar.

Meiner Frau fiel es auf, ich merkte nicht viel davon. Mein Laden der PAM sah heute irgendwie leer aus. Überall leere Regale. Mir fiel es nicht auf, da es meinen Milchreis noch hatte, die Biomilch war da, das Brot, Mineralwasser und meine Lieblingsschoggistengel. An der Kasse fragte sie dann nach, was da los ist…? Und wirklich: Mein Laden, der PAM, wird jetzt ein Spar. Ausserdem erklärte uns die Kassenfrau, dass ab Ende Monat dann die Kasse dort steht wo jetzt das Brot ist, bei den Waschmitteln kommt eine Käsetheke hin und man wird neu anstatt nach rechts, nach links durch den Laden gelotst. So ist das. Und es ist witzig. Mein Laden war ja vorher ein Pick Pay, vorher noch ein Denner und ganz vorher noch ein Waro. Ein Phänomen! Und von jeder Zeitepoche ist was in dem Laden geblieben. Von der Waro das Personal, vom Denner das rote Design, vom Pick Pay die Einkaufstüten und vom PAM seltsame französische Produkte, die man hier im Leben noch nie gesehen hat. Irgendwie liebe ich meinen Quartierladen.

Den Beweis, dass die Leute von PAM in der Deutschschweiz irgendwie nicht richtig Fuss fassen können, zeigt ihre Internetseite. So wird aus dem PAM in Männedorf ein PAM im MänneRdorf. Und der einzige PAM im Kanton Glarus kommt in den Kanton „Glaris“ zu stehen.

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7 Gedanken zu “Mein Laden wird ein Spar.

  1. Musst halt den Roger im Radio bitten, Dir jeweils im PAM einkaufen zu gehen 😉 Der kommt ja an Niederurnen vorbei. Aber übel wie der Laden unseren Kanton falsch schreibt.

    Glaris (hochdeutsch) ist uebrigens ein kleines Nest im Kanton Graubuenden…

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  2. Das eine Gesellschaft wechselt ist doch normal. Am Ende stecken die so und so unter einer Decke. Doch weshalb ich schreibe, wieso: „Dein Laden?“. Es gibt so viele Menschen die sagen es so hin. Mein Arzt, mein Laden, mein Bus … irgendwie haben alle Alles? Oder wie?

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  3. @michael: Meist sagt man auch „meine Frau“ oder „mein Mann“ obwohl die einem nicht gehoeren. Die deutsche Sprache hat leider gewissen Maengel.

    Mein Laden ist uebrigens der Coop im Wiggispark oder mein Dorfladen 🙂

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  4. @Codo: natürlich ist es „meine“ Frau. Wir sind ja verheiratet! 🙂
    @ Michael Ja – bitte wird jetzt nicht spitzfindig. Heitere Fahne! Sonst verbiete ich Dir jemals wieder „unsere“ Fussballnati zu sagen. Oder ich schreibe alles nur noch auf Schwiizerdütsch! „Miii Frou“

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  5. @gerry: wieviele Kamele hast Du für *Deine* Frau bezahlt? :-]

    Da ist es halt wichtig worauf die Betonung liegt. Wenns auf *meine* liegt, nach dem Motto die gehoert mir und hat zu tun und zu lassen was ich sage (schliesslich ist unser Gerry ja ein richtiger Mann oder? ;-), dann ist das sicher unschön. Bei mir liegt die Betonung auch eher jeweils auf mein *Mann*. Weil wie will man das sonst sagen? „Das ist der Mann mit dem ich mein Leben verbringen will“ ist einfach furchtbar lange 😎

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