Ich gehöre dem OpenAir St.Gallen.

Im Spital ist es ja so, dass sie Patienten ein Bändchen um den Arm binden, damit man ihn nicht vergisst oder verwechselt. So geht es mir seit Freitag auch. Ich gehöre dem Open Air St.Gallen.

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Das wäre ja noch lustig und nützlich, wenn ich jetzt in einem Zelt drei Tage lang dort campieren würde. Mache ich aber nicht. Ich bin Journalist und gehe darum am Abend nach den Interviews wieder heim. Zu Frau und Kind. Und heute beim Einkaufen, auf dem Spielplatz sein. Und ständig habe ich jetzt dieses Bändchen um den Arm. Man darf es ja nicht wegnehmen, da ich am Sonntag wieder hingehe. Der Fall, dass ein Journalist auch ein Privatleben hat und nicht 3 Tage lang irgendwo campiert, gibt es bei der Organsation vom Open Air St.Gallen nicht.
Und so trage ich das Bändchen beim Duschen, beim Rasieren, beim Kaffetrinken, auf dem Spielplatz, im Coop und beim Schreiben dieser Zeilen.
Das Ding zwickt und engt ein, verheddert sich in den Shirts, in der Nacht liegt man drauf, es gibt Abdrücke auf die Haut und stört. Ich bin froh, wenn ich dies Ding am Sonntag wegschmeissen kann. Aber vielleicht habe ich mich bis dorthin daran gewöhnt und lasse es noch eine Woche dran. Es könnte zum Trend werden, wenn mich ein Trendscout damit sieht…

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Veröffentlicht in Radio

2 Gedanken zu “Ich gehöre dem OpenAir St.Gallen.

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