Amanda Nikolic. Fotografin/Musikerin

Amanda Nikolic bin ich zum ersten Mal 2001 begegnet. In der Lounge vom Kaufleuten in Zürich. Zusammen mit Tiffany, Romina und Evelyn. Hier wurde mir als Radioreporter für Radio Z die neue Schweizer Girlie-band TEARS vorgestellt. Und Amanda war das A in TEARS

Die Band gab es bis 2004. Doch auch danach verlor ich Amanda nicht aus den Augen. Sie machte ihren Weg auch ohne TEARS und ist heute eine wohlbeachtete sehr gute Fotografin geworden. Eine „singende Fotografin“, wie sie im Interview betont.

Seit diesem Jahr kommt noch was dazu: Max. Amanda ist Mami geworden. Stolze Mami.

Amanda Nikolic erzählt im Interview, wie sie ihr Geld als Fotografin verdient, wie sie als Mami ist und verrät ein gut gehütetes Geheimnis über die Band TEARS.

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Jürg Hofer. Privat-Radiolegende

Das habe ich nicht gewusst. 2002 ist Jürg Hofer plötzlich aus dem Schweizer Privatradio verschwunden. Bis dahin war er Moderator beim Radio Z in Zürich (aus dem das heutige Energy Zürich wurde). Er musste gehen, weil er laut seinen Chefs „zu alt“ war. Wusste ich nicht. Und finde ich auch heute noch haaresträubend. Er, der 1984 vom Piraten-Radio 24 kam und den Sender Radio Z mit aufbaute. Er, der für unzählige Lacher mit seinen Juxtelefonen gesorgt hat.

Gut, haben wir endlich darüber geredet.

Also ab aufs Arbeitsamt. Als Radiomoderator war er dort aber „nicht vermittelbar“. Umso mehr die Freude, dass er quasi per Zufall die Ausschreibung für die Geschäftsführung eines Avec/Migrolino-Shop am Bahnhof Oberglatt fand. Ein Wechsel, der auch für ihn ungewöhnlich war.

Jürg Hofer erzählt im Podcast wie er einst als Stewart mit der Swissair abhob, wie er als DJ vom Radiofieber gepackt wurde, was die Chefs bei RadioZ zu seinem Abgang sagten und warum er erst Teller abwaschen musste, um den Job bei Radio 24 in Como zu bekommen.

Das Interview haben wir im Migrolino in Oberglatt aufgenommen.

Hier gibt es den Audio-Podcast zu hören: https://gerrygaste.simplecast.fm/juerg-hofer

Ona Sadkowsky. Künstlerin

Ona Sadkowsky hat einen Traum. Nein, eigentlich ein paar Träume. Und mit 26 Jahren darf man die auch noch haben. Und ich bin sicher, sie wird diese Träume alle Wirklichkeit werden lassen.

Sie, die erst diesen Sommer mit ihren tanzenden, frechen und lustigen Figuren die Streeparade in Zürich eroberte. Mit einem Grossauftrag durfte sie der Streetparade ihren Stempel aufsetzen. Und sie machte das mit Bravour.

Doch, was steckt hinter der jungen Künstlerin genau? Von wo kommt sie und woher holt sie ihre Ideen für ihre Zeichnungen? Und, was genau sind denn nun diese Träume? Das hat sie mir erzählt. Dies und noch viel mehr.

Hier im Audio-Podcast: https://gerrygaste.simplecast.fm/ona-sadkowsky
Oder hier im Youtube-Podcast:

Das offizielle Plakat der Streetparade 2018 mit den Figuren von Ona Sadkowsky.

streetparade

 

Christian Jott Jenny. Tausendsassa.

Er will Gemeindepräsident von St.Moritz werden. Fast hätte er das ja schon geschafft. Bei der ersten Wahl bekam Jenny 824 Stimmen, sein Widersacher 809. Doch verfehlte Christian Jott Jenny das absolute Mehr. Darum gibt es am Sonntag 7.Oktober einen zweiten Wahldurchgang.

Vorher erzählt Christian Jott Jenny bei „Gerry und Gäste“, wie er mal mit mit mir im gleichen Betrieb zusammengearbeitet hatte, woher das „Jott“ in seinem Namen kommt und was er in St.Moritz als Erstes ändern will.

Hier gibt es den Audio-Podcast: https://gerrygaste.simplecast.fm/christian-jott-jenny

Batbayar Chogsom. Filmemacher.

Leute, die was erreichen wollen, sollte man keine Steine in den Weg legen. Das wäre schön, wenn man das in der Schweiz für Batbayar Chogsom umsetzen würde. Acht Jahre lang hat er an der Entstehung seines ersten Films gearbeitet. Herausgekommen ist „Out of paradise“. In der Schweiz wird der Film ignoriert, in China hochgejubelt. Am Internationalen Filmfestival in Shanghai holt er den 1. Preis damit. In der Schweiz praktisch kein Thema!
Das macht Batbayar Chogsom nachdenklich, etwas ärgerlich und auch schweigsam. Er will es sich ja mit der Schweizer Filmszene nicht verderben. Man weiss ja nie, vielleicht wird er doch einmal wahrgenommen.
Getroffen habe ich Batbayar Chogsom in der Nähe seines Wohnortes in Rapperswil-Jona. In einem kleinen, hübschen Kaffee. Und auch wenn er sich etwas verschlossen gibt, so spüre ich, mit diesem Mann werden wir irgendwann in Hollywood wieder einen Oscar holen. Für die Schweiz!

Patrizia Yangüela. Influencerin.

Sie ist Influencerin und Fitnessmodel. So würde Patrizia Yangüela (mit ü würde man es richtig schreiben) ihren Job beschreiben. Wenn man ihren Instagram-Account besucht, dann erwarten einem eine Fülle von Bildern, die eine Frau zeigt, die zu ihrem Körper steht. Sie steht auch zu den doch meist freizügigen Bildern.

Was steckt hinter dieser Bilderflut? Wie kam sie zu 1, 4 Millionen Followern? Und was macht sie, wenn es mal kein Instagram mehr gibt? Patrizia Yangüela erzählt dies gerne und ausführlich. Auch was passiert, wenn sie mal von Instagram wieder ausgesperrt wird. Eine faszinierende Podcast-Reise in eine Welt, die ich so bisher nicht kannte…

 

Hier gibt es den Audio-Podcast: https://gerrygaste.simplecast.fm/patriziayanguela

Loco Escrito – Der Mann, der die Frauen ins Schwärmen bringt

Auch wenn in seinem Künstlername „loco“ drin steckt, so ist er ganz und gar nicht verrückt. Nicolas Herzig, wie Loco Escrito richtig heisst, wohnt im beschaulichen Grüt im Zürcher Oberland. Er schafft es mit spanischen Klängen vor allem die Frauenwelt zu erobern. Dazu passt sein gestählter Körper und ein doch recht attraktives Aussehen. Es wird getuschelt, wenn er durch die Gänge läuft „Wer ist das?“ Ja – wer ist denn dieser Loco Escrito? Zwei Millionen Mal hat er es schon auf Youtube gezeigt wer er ist. Sein Song „Sin Ti“ war letztes Jahr ein viraler Hit und wurde auch gerne von den Radio gespielt. Es klingt in etwa so wie „Despacito“, aber doch irgendwie anders. Man kann es als „Die Schweizer Antwort auf Despacito“ bezeichnen. Aber auch sein neuster musikalischer Streich „Adios“ kommt schon richtig gut an. Nicht nur in der Schweiz.

Im Interview erzählt Nicolas wie er mit Aggressionen umgeht, wie man Frauen verführt und über seinen bisher unerfüllten Traum in Kolumbien.

Das längere und ungekürzte Interview gibt es als Audiopodcast:
https://gerrygaste.simplecast.fm/locoescrito

Albi Matter – Der Organisator aus Leidenschaft

Wenn man zu Albi Matter auf Besuch ist, dann ist man tatsächlich Gast. Einfach so ein Interview liegt nicht drin. Nein, Albi lädt mich erst bei sich zu Hause zum Nachtessen ein. Wir dinieren dann auf seiner sonnigen und ruhigen Terrasse, irgendwo in Zürich. Nähe ALBIsriederplatz und ALBIsriederstrasse. Sein Wohnort ist kein Zufall, sagt er. Er sucht sich die Orte so aus, damit man ihn auch findet. Dabei heisst er ja eigentlich ALBERT. Aber das verrät er mir erst nach einer kleinen Weile…
Albi Matter hatte den coolsten Club von Zürich, wo Abba, Freddie Mercury und Bob Marley ein und ausgingen, er kann Badewannen reparieren und organisiert seit 34 Jahren das längste Countrymusicfestival der Welt. DAS soll ihm mal einer nachmachen!

Baschi – Ein Lausbub ist erwachsen geworden

Er hat im zarten Alter von 17 Jahren bei Musicstar mitgemacht. Der Castingsendung vom Schweizer Fernsehen. Gewonnen hat er die Show nicht. Dafür sind alle anderen Kandidaten verschwunden. Er ist noch immer da. Im September erscheint ein neues Album von ihm. Bereits heute kann man die erste Single daraus anhören. Im Interview stelle ich fest: Baschi ist erwachsen geworden und auch nachdenklicher. Nach dem Interview hofft er, dass die Menschen da draussen ihn etwas besser kennengelernt haben, seine Schwester auf ihrem Trip in Kanada nicht schwanger wird und niemand mehr denkt „Was ist das für ein Freak!“