Das isch de Arschlochfinger Meine Tochter…
„Das isch de Arschlochfinger.“ Meine Tochter (6) streckt den Zeige-Finger in die Höhe und macht eine entsprechende Geste. Kurzfristig fiel mir gerade die Gabel in den Teller.
„Nei, das wär de Arschlochfinger.“, sagte ich meiner Tochter und zeigte, wie es richtig ging. Wenn schon, denn schon. Erklären konnte sie das mit dem Finger nicht, jemand hat es ihr erzählt. Weiter erklärte ich ihr, dass man das nicht sagen soll und schon gar nicht anderen Leuten hinstrecken darf. Verboten. Fand sie lustig. Dabei ist dies ja eigentlich noch der harmloseste Teil im „ich werde erwachsen“-Leben meiner Tochter. Letzte Woche hat sie noch erzählt, dass die Schüler der ersten Klasse ihr und ihrer Freundin auf dem Pausenplatz sagten: „Ihr gsehnd so geil uus.“ Was kam ist klar: „Papi, was isch geil?“. Aehm. „So eine Art lässig, aehm vielleicht auch cool. Aber eigentlich sagt man das nicht.“
„Was seit mer denn?“ Ja, was sagt man dann. Am besten gar nichts mehr. „Mir gönd jetzt is Bett und ich verzähl dir no e Drachegschicht.“ „Aber e geili!“, meinte die Tochter. Jaja. Ich komme aus dieser Situation nie mehr raus. Also noch eine geile Kinderdrachengeschichte. Guet Nacht.
Thias 10:53 am am 16. Mai 2011 Permalink |
Nun gut, das Lied finde ich… na ja… Einmal gehört, dann reicht es einem aber auch schon!
Über den ESC (Eurovisons Shit Contest) und das Schweizer Fernsehen lache ich schon lange. Ob uns jemand liebt oder nicht spielt doch gar keine Rolle (das halte ich für dummes Geschwätz). Wir haben in diesem Sendeformat irgendwann mit einer „0″ die „Arschkarte“ gezogen und seither will die keiner mehr – darum bleibt sie an uns hängen! Wir werden nie mehr eine Chance haben – das sollte eigentlich der naivste endlich begriffen haben. Witzig finde ich vor allem, dass das wohl über 90% unserers Landes begriffen haben und immer wieder zu hören oder zu lesen ist: „Schmeisst den Scheiss endlich aus dem Programm oder gebt uns unsere Billaggebühren dafür zurück!“ Aber scheinbar sind unsere SF-Bosse allesamt taubt, begiffsstutzig, total verstockt oder dauerbekifft – die scheinen das einfach nicht begreifen zu WOLLEN!
Scheint, dass wir nur eine Möglichkeit haben, um den sturen Böcken von SF den ESC abzuwürgen: eine Volksinitiative!
gerryonline 12:32 pm am 16. Mai 2011 Permalink |
Dass das SF weiterhin auf den Eurovision Song Contest setzt, hat folgenden Grund: Die Kosten, die sie für eine Teilnahme zahlen müssen sind (so habe ich es gehört) „verschwindend klein – im Gegensatz zu einer eigenen Show“. Und die Quoten stimmen. Es schauen mehr Leute diesen „ESC“, als eine selbstproduzierte Mister Schweiz-Wahl.